Sa / 18.5.19 / 22:00 Uhr / Pavillon, Hannover
Sa / 18.5.19 / 22:00 Uhr
Pavillon, Hannover
Tiken Jah Fakoly (Elfenbeinküste)
Tiken Jah Fakoly
(Elfenbeinküste)
Doppelkonzert mit
Manou Gallo
Anschließend: Aftershowparty mit DJs Gerd K. & Terry O.
Roots-Reggae mit politischer Sprengkraft
Roots-Reggae mit politischer Sprengkraft

Tiken Jah Fakoly ist einer der einflussreichsten Reggae-Musiker des afrikanischen Kontinents. Er gilt als Sprachrohr einer ganzen Generation, kritisiert offen politische und soziale Missstände, um denen eine Stimme zu geben, die vergessen und überhört werden. Im Reggae fand der gebürtige Ivorer eine Möglichkeit, seinen Botschaften Ausdruck zu verleihen: „Reggae handelt von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Rassismus, und ich befand mich in einer ganz ähnlichen Situation! Ich sagte mir, es gibt Menschen in Jamaika und in der ganzen Welt, die über diese Probleme sprechen. Da wurde mir klar, dass auch ich sprechen muss.“ Seine offene Regimekritik, seine Unbeugsamkeit und die Ermordung vieler nahestehender Personen zwangen Fakoly 2003 ins Exil nach Mali, wo er bis heute lebt. Mittlerweile handeln seine Texte nicht nur von den nationalen Problemen seiner Heimat, sondern auch von transkontinentalen Zusammenhängen: insbesondere von der Ausbeutung Afrikas, der Notwenigkeit demokratischer Systeme und des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts.

Live ist Fakoly mit seiner Band an Energie kaum zu übertreffen. Sein Kampfgeist hat in den vielen Jahren nichts an Kraft eingebüßt, seine Musik ist nach wie vor inspirierend wie berührend zugleich. Freut euch auf einen Abend der weltmusikalischen Extraklasse!

“Reggae ist wie der Herzschlag, man spürt ihn, ohne ihn verstehen zu müssen. Diese Musik wurde von Leuten ins Leben gerufen, die wie Bob Marley in den Ghettos geboren wurden, die dort aufgewachsen sind, die dort diese Musik gemacht haben und die beschlossen haben, durch ihre Musik das Leiden der Leute aus den Ghettos auszudrücken.” – Tiken Jah Fakoly

“Er ist Symbolfigur für den Kampf gegen politische und gesellschaftliche Missstände und Sprachrohr für Völkerverständigung. Seine Waffe ist die Musik.” – Moritz Siebert, Schwäbisches Tagesblatt

„Afrikas Reggae-Superstar“ – Guido Barth, House of Reggae

Hinweis: Wochenend- und Festivaltickets sind erst im Februar verfügbar!

Doppelkonzert mit Manou Gallo
Anschließend: Aftershowparty mit DJs Gerd K. & Terry O.
Partner*innen & Förder*innen des MASALA Weltbeat Festivals