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Auf dieser Seite können Sie Pressematerial zu den einzelnen Künstlern des MASALA-Festivals herunterladen. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung des Bildmaterials nur unter Nennung der jeweiligen Fotocredits möglich ist.

Logos

MASALA-Logos sowie das Logo des Weltmarkts im Pressekit.

17.5. Mélissa Laveaux

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Mélissa Laveaux ist so widerstrebend und querköpfig, dass ihre Musik sich einer Kategorisierung von vornherein verweigert. Ihren außergewöhnlich rhythmischen Stil entwickelte die Tochter von Haiti-Immigranten bereits während ihrer Kindheit, als sie sich selbst das Klavier- und Gitarrespielen beibrachte. Als Orientierung dienten ihr große Vorbilder wie Tracy Chapman, Nina Simone oder die Fugees sowie Inspirationen aus ihrem Leben und ein unerklärlich tiefgreifendes Gespür für die Musik. All diese Einflüsse mischt sie mit einer naiven und instinktiven Brillanz. Würde man versuchen, ihren unangepassten, changierenden Stil in Worte zu fassen, so würde man ihn wahrscheinlich als eine Mischung aus Folk, Blues, Roots und Indie-Rock beschreiben. Ihre Songs erzählen von intimsten Geschichten und freien Träumen. Gespickt wird diese aufregende, sich jedoch so perfekt ergänzende Mischung mit Mélissas haitianischem Erbe: Auf Kreol interpretiert sie traditionelle Lieder neu, die älter sind, als dass man sich an ihre Entstehung erinnern könnte. Am meisten ähnelt ihr Stil wohl einem Patchwork, bei dem sie sich überkreuzende Identitäten in einem Zusammenspiel ungewöhnlicher Muster in ein Ganzes überführt.

Mal lasziv und verführerisch, mal sensibel und tiefgründig, mal trotzig, stolz und ungehorsam spielt Laveaux mit ihrem stimmlichen Ausdruck, als wäre es die leichteste Übung dieser Welt.“ –  Kai Kopp, laut.de

17.5. Moonlight Benjamin

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Karibische Voodoo-Melodien, 70er-Jahre-Blues, rauschende Riffs, gesättigte E-Gitarren und eine kraftvolle wie raue Stimme – Moonlights Musik ist so ambivalent und berauschend wie faszinierend. Geboren und aufgewachsen in Haiti, verbrachte sie ihre Kindheit bei einem Priester, der sie großzog und an christliche Kirchenlieder heranführte. Schnell emanzipierte sie sich jedoch von dieser Musikrichtung und begann, ihren eigenständigen Musikstil zu entdecken. Geprägt wurde sie dabei in den ersten Jahren von Rockmusik und dem haitianischen Voodoo-Kult. Mit 31 zog sie nach Frankreich, um Jazzmusik zu studieren. Aus diesen vielfältigen, auf den ersten Blick asymmetrischen Einflüssen erwuchs die Voodoo-Priesterin Moonlight Benjamin. Ihre Musik lässt sich nicht von Genregrenzen einfassen, ist sowohl experimentell wie traditionell, ungewöhnlich und aufreibend als auch in sich homogen und fesselnd. Moonlights Lieder entspringen den Tiefen ihres Herzens, ihrer Liebe zu Haiti und ihren kreolischen Wurzeln.

Freuen Sie sich mit uns auf eine mitreißende wie berauschende Eröffnung – auf zwei Frauen, die mit ihrem haitianischen Erbe ihre eigenständige, musikalische Welt begründet haben!

„This has been a great year for Haitian music, thanks to new albums from RAM and Mélissa Laveaux, and a memorable double bill by Laveaux and Leyla McCalla at the London jazz festival. Now comes Benjamin, an artist with an intriguing history. (…) she is both a voodoo priestess and a powerful singer-songwriter with an impressive vocal range. Benjamin sounds thrilling, thoughtful and, at times, downright spooky. Title track Siltane is one of the songs of the year.” – Robin Denselow, The Guardian

 

18.5. Manou Gallo

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Die Bassistin Manou Gallo ist eine der wenigen Frontfrauen afroeuropäischer Musik und ein absolutes Ausnahmetalent, das ihresgleichen sucht. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf der Elfenbeinküste, ist sie seit ihrer Kindheit tief verwurzelt in der Kultur ihres Volkes, den Djiboi. Als ausgesprochen talentierte Trommlerin begleitet sie schon im Alter von acht Jahren traditionelle Feierlichkeiten, was eigentlich Männern vorbehalten ist. Selbstbewusst und unangepasst, wie sie ist, entdeckt sie bald elektronisch verstärke Instrumente für sich und mit ihnen eine große Leidenschaft: das Bassspielen. Dies ist der Startschuss in ein Leben als selbstbestimmte Musikerin. Schnell macht sie sich an der westafrikanischen Küste einen Namen als brillante Sängerin und Bassistin, durch deren Adern Groove und Funk pulsieren. Die verschlungenen Pfade des Lebens führten sie 2003 zur der legendären Weltmusikband Zap Mama, und damit nach Belgien. Zahlreiche Musikgrößen wurden auf die Ivorerin aufmerksam, die Kritiker*innen würdigten ihre einzigartigen Bassfähigkeiten und ihre kräftige Stimme mit Auszeichnungen. In Zusammenarbeit mit der Funk-Legende Bootsy Collins perfektionierte sie ihr Talent und veröffentlichte 2018 das Album Afro Groove Queen. Der Titel verspricht nicht zu viel: Gallos Musik ist die pure Manifestation des Grooves, Funks und Souls, wobei ihre ivorischen Wurzeln in jeder einzelnen Note mitschwingen und eine inspirierende wie kraftvolle Klangcollage kreieren.

„Ich bin stolz, gleichzeitig eine traditionelle und eine moderne afrikanische Frau zu sein, (…) eine, die Afrikanische Musik spielt, aber auch Rock und Funk. Ich bin frei mit und in der Musik.“ – Manou Gallo

Ivory Coast’s brightest international star.“ – TV2Africa

Eine Musikerin wie keine andere.“ – Joëlle Sambi Nzeba, Femmes Plurielles

 

18.5. Tiken Jah Fakoly

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Tiken Jah Fakoly ist einer der einflussreichsten Reggae-Musiker des afrikanischen Kontinents. Er gilt als Sprachrohr einer ganzen Generation, kritisiert offen politische und soziale Missstände, um denen eine Stimme zu geben, die vergessen und überhört werden. Im Reggae fand der gebürtige Ivorer eine Möglichkeit, seinen Botschaften Ausdruck zu verleihen: „Reggae handelt von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Rassismus, und ich befand mich in einer ganz ähnlichen Situation! Ich sagte mir, es gibt Menschen in Jamaika und in der ganzen Welt, die über diese Probleme sprechen. Da wurde mir klar, dass auch ich sprechen muss.“ Seine offene Regimekritik, seine Unbeugsamkeit und die Ermordung vieler nahestehender Personen zwangen Fakoly 2003 ins Exil nach Mali, wo er bis heute lebt. Mittlerweile handeln seine Texte nicht nur von den nationalen Problemen seiner Heimat, sondern auch von transkontinentalen Zusammenhängen: insbesondere von der Ausbeutung Afrikas, der Notwenigkeit demokratischer Systeme und des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts.

Live ist Fakoly mit seiner Band an Energie kaum zu übertreffen. Sein Kampfgeist hat in den vielen Jahren nichts an Kraft eingebüßt, seine Musik ist nach wie vor inspirierend wie berührend zugleich. Freut euch auf einen Abend der weltmusikalischen Extraklasse!

Reggae ist wie der Herzschlag, man spürt ihn, ohne ihn verstehen zu müssen. Diese Musik wurde von Leuten ins Leben gerufen, die wie Bob Marley in den Ghettos geboren wurden, die dort aufgewachsen sind, die dort diese Musik gemacht haben und die beschlossen haben, durch ihre Musik das Leiden der Leute aus den Ghettos auszudrücken.” – Tiken Jah Fakoly

Er ist Symbolfigur für den Kampf gegen politische und gesellschaftliche Missstände und Sprachrohr für Völkerverständigung. Seine Waffe ist die Musik.” – Moritz Siebert, Schwäbisches Tagesblatt

Afrikas Reggae-Superstar“ – Guido Barth, House of Reggae

 

19.5. Fanfarai Big Band

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So verschieden wie die kulturellen Herkünfte der Musiker, so vielfältig sind auch die musikalischen Einflüsse, aus denen sich die Stücke der Fanfaraï Big Band speisen. Dabei verbindet die 12 Multi-Instrumentalisten ein Bekenntnis: „Raï is not dead“! Der Raï, eine urbane Volksmusik mit Wurzeln in Westalgerien und Ostmarokko, wurde lange Zeit aufgrund seiner kritischen Texte und Popularität von der algerischen Regierung verboten. Zahlreiche bedeutende Künstler*innen wie Cheb Mami gingen ins Exil. Fanfaraï stehen für eine neue Generation des Raï: Schelmisch und ungestüm begegnen sie den jahrhundertealten Rhythmen. Algerische Straßenmusik kollidiert mit Big-Band-Jazz und traditionellen Gesängen und kreiert einen ganz eigenen verlockenden Sound. Die Musik von Fanfaraï ist tanzbar, von Lebensfreude erfüllt, eine Liebeserklärung an die musikalische Tradition Nordafrikas!

„Die urafrikanische Kulturtechnik des Remix – hier beschert sie dem Raï eine neue Saison, mindestens.“ – Jonathan Fischer, Süddeutsche Zeitung

 

19.5. Knabenchor Hannover

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2019 gibt es bei MASALA eine Premiere: Auf der großen Bühne im Pavillon wird erstmals ein Knabenchor deutsche Volksmusik anstimmen. Längst haben sich einige traditionsreiche Chöre von ihren verstaubten Klischees befreit – so auch der Knabenchor Hannover. Das Spitzenensemble präsentiert Volkslieder in neuem Gewand: Moderne und Nostalgie werden miteinander verwoben und lassen teils vergessene Lieder in neuem Glanz erstrahlen. Mit großer Empathie, brillanter Klarheit und federnder Leichtigkeit, die fast schon an Swing erinnert, präsentiert der Knabenchor Hannover traditionsreiche, deutsche Weltmusik. Mittlerweile zählt er zu den bedeutendsten Knabenchören Europas und tourt mit seinen kunstvoll gesetzten Werken rund um den Globus. Publikum und Kritiker*innen zeigen sich begeistert wie berührt zugleich und überhäufen den hoch dekorierten Chor mit Lob. Wer bereits in den Genuss eines Konzerts gekommen ist, wird sich nicht wundern, dass der Knabenchor Hannover bereits mit zahlreichen Preisen wie dem Deutschen Schallplattenpreis, Diapason D’Or und dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde.

Juwel der Chormusik“ – Silvia Lorek, Schwarzwälder Bote

„(…) kunstvolle, melodisch expressive Musik, die manchmal schon an Mozarts c-Moll-Messe denken lässt.
– Stefan Arndt, Hannoversche Allgemeine Zeitung

Tiefgründigkeit und Unterhaltungswert schließen sich eben keinesfalls aus.“ – Jörg Worat, Neue Presse

 

20.5. Aeham Ahmad meets Edgar Knecht

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Zwei Welten, zwei Flügel, zwei Virtuosen ihres Faches: Aeham Ahmad und Edgar Knecht öffnen mit ihren besonderen Konzerten die Tür zu einer außergewöhnlichen, grenzenlosen Jazz-Welt.

Weltweite Bekanntheit erlangte Aeham Ahmad als „Pianist in den Trümmern“. Als palästinensischer Geflüchteter wuchs er im Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus auf, wo er während des syrischen Bürgerkriegs in den Ruinen der zerstörten Stadt Klavier spielte und sang. Seine Auftritte veröffentlichte er im Internet und erlangte so schnell internationale Aufmerksamkeit. 2015 floh er nach Deutschland, wo er mittlerweile mit seiner Familie lebt. Als erstem Preisträger wurde ihm der „Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion“ für sein Engagement und seine musikalische Virtuosität verliehen. Edgar Knecht ist einer der originellsten Jazz-Musiker Deutschlands und kreativer Interpret deutscher Volkslieder. Von Kritiker*innen und Publikum gefeiert, verbindet der Komponist und Pianist verschiedene Musikstile mit tiefer Empathie. Angestaubten Volksmelodien verleiht er neuen Glanz und emotionale Strahlkraft!

Die beiden Musiker lernten sich in Deutschland kennen. Fasziniert von der Musik des jeweils anderen entwickelten sich eine Freundschaft und eine gemeinsame musikalische Karriere. Seit 2017 spielen Aeham Ahmad und Edgar Knecht im Quartett mit dem Kontrabassisten Rolf Denecke und dem Schlagzeuger Tobias Schulte: Jazz und Latin verbinden sich mit arabischen Rhythmen zu mitreißenden Kompositionen! Das gemeinsame Album „Keys to Friendship“ erschien im selben Jahr. 2017 wurde ihr virtuoses, hoch emotionales Spiel außerdem mit dem creole F3STIVAL-Preis prämiert.

„Ein Statement für Demokratie, Menschenrechte und Frieden. Selten hat man einen Appell an die Menschlichkeit so entspannt, swingend, groovend vernommen.“ – NRZ

„Schon jetzt das bewegendste Konzert des Jahres – auch musikalisch herausragend. Zu schade für nur eine Aufführung.“ – Maja Yüce, HNA.de

„Ein Album, das von der Kraft und der Wirkungsmöglichkeit der Musik lebt – weit über deren Grenzen hinaus.“ – Jazzpodium

 

21.5. Dorantes & Renaud Garcia-Fons

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Dieses Duoprojekt vereint mit dem Kontrabassisten Renaud Garcia-Fons und dem Flamencopianisten Dorantes zwei der ganz großen Instrumentalisten unserer Zeit und ihre Liebe zu Flamenco und Jazz.

Der Franzose Garcia-Fons zählt heute zu den begnadetsten Kontrabassisten der Moderne. Weltweite Bekanntheit erlangte er durch die innovative wie inspirierende Art, seinen Kontrabass zu bespielen: Mit einer fünften Seite befreite er den Kontrabass endgültig aus der Rolle als Begleitinstrument und machte ihn stattdessen zu einer der improvisierenden Stimmen des Ensembles. Zugleich kombiniert er eine virtuose Zupf- und Bogentechnik und nutzt sein Instrument perkussiv. Stilistisch changiert er zwischen den Einflüssen der Weltmusik und des Jazz, wobei er sich und seiner Musik die Freiheit lässt, sich immerzu neu zu erfinden. Auch der spanische Pianist Dorantes begegnet den Grenzen seines Instruments und einer ganzen musikalischen Welt mit Innovationsgeist und Leidenschaft – und überschreitet sie letztendlich. Die Kritiker*innen sprechen von Dorantes als Vorreiter einer neuen Richtung des Flamenco – herausfordernd, innovativ, verführerisch, ohne jemals die eigentlichen Wurzeln dieser Musikrichtung zu vergessen.

Bei MASALA präsentieren die beiden ein grenzüberschreitendes Zusammenspiel, das an Virtuosität seinesgleichen sucht!

„Eine musikalische Sternstunde voller Magie.“ – Andreas Collet, Badische Zeitung

„Dorantes spielt die Seele des Klaviers, kennt sie, weiß, wie er sie zum Klingen bringt. Ein Genie.“ –  Mirta Alonso, Lune del Olivar (Argentina)

„Wir kannten bereits die Kraft und Lyrik von Renaud Garcia-Fons‘ Musik und heute entdecken wir ihren universellen und zeitlosen Charakter.“ – Denis Desassis, Citizen Jazz

 

22.5. AYOM

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“AYOM” ist ein musikalisches Projekt der brasilianischen Band Forró Miór und der Singer-Songwriterin und Perkussionistin Jabu Morales. Die in Barcelona und Lissabon lebenden Musiker*innen haben die Wurzeln ihrer Musik mit über den Ozean gebracht. Sie verbinden traditionelle brasilianische Rhythmen mit Afro-Latin und dem melodischen Sound des Mittelmeers. Ihre Zuhörer*innen überraschen sie mit ihrer verspielten und äußerst kreativen Art, verschiedene Musikstile zu mixen: Forró, Samba, Maracata, Carimbó, Ijexá und Cumbia, Calypso, Merengue, Funaná, Guaguancó verschmelzen zu einem sommerlich-frischen Sound. Dabei wird die bezaubernde Sängerin von dem Klang von Akkordeon, Gitarre, Zabumba, Perkussion und Triangel begleitet.

Forró Miór is among the most inspiring and renowed bands of this tradicional brazilian genre.” – Le Monde
 
Jabu Morales a light in the firmament of this generation of brazilian artists. She writes beautifully and though
many are taking up her songs, she is her own best interpreter. Listen.” – Gerald Seligman, CEO WOMEX

 

23.5. Königliche Braut & Rebel Babel

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Rebel Babel ist ein einzigartiges internationales, mehrsprachiges Orchester, das traditionelle Blasmusik mit Big-Band-Sound verbindet und weltweit mit Künstler*innen der Hip-Hop-, Funk- und Elektroszene zusammenarbeitet. Es ist ein ständig wechselndes Ensemble, das von dem bekannten polnischen MC und Performer L.U.C. und dem dänischen Komponisten John Feat. geleitet wird. Ihren Namen haben sie vom Turm von Babel abgeleitet: Mit ihren Projekten schaffen sie einen interkulturellen Dialog, der Musiker*innen zusammenbringt und Kulturen und Stile vermischt.
Dieses Jahr tritt Rebel Babel in einen Dialog mit einer 20-köpfigen Brassband aus Hannover-Linden. Die Königliche Braut – eine Symbiose aus Virtuosen und musikalischen Grobianen – verlässt gern immer wieder ihre polkalastige Komfortzone in alle musikalischen Richtungen, kehrt aber zuverlässig, laut und umso schneller wieder in den Schoß ihrer blas-musikalischen Heimat zurück. Egal wo, was und wann – immer mit Leidenschaft und Spaß!
Rain or shine, this sick polka/balkan combo kept the spirits high at all times. Epic tunes!” – Königliche Braut

 

24.5. The Turbans

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Begegnet sind sich The Turbans irgendwo auf der Welt – auf den ineinander verschlungenen Reisewegen einer Vielzahl unterschiedlicher, talentierter Musiker*innen – sei es an einem Strand im indischen Goa, auf einer Straße in Istanbul, einem Festival in Hongkong, in Berlin oder London. The Turbans sind ein internationales Kollektiv, ohne externes Music-Biz-Management, in dessen Musik sich die verschiedenen kulturellen Wurzeln seiner Mitglieder widerspiegeln: Traditionelle Melodien aus Osteuropa und dem Nahen Osten treffen auf inspirierte Kompositionen und moderne Rhythmen. Sie verbinden lebendige Spontanität und Authentizität mit Genre übergreifenden, instrumentalen und gesanglichen Ausnahmefähigkeiten und Virtuosität. Die Musiker*innen befinden sich dabei auf einer ständigen Reise durch die Kulturen und verschiedenen Musikstile dieser Welt.

Diese Vielfalt leben sie auch während ihrer Live-Shows aus: Ein Abend mit The Turbans ist ein wildes, buntes Abenteuer. Ihre Message an das Publikum: „We’ve created The Turbans, now all you have to do is dance.”

 

24.5. A-WA

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Drei Schwestern, die traditionelle arabische Melodien mit Hip-Hop-Beats und elektronischer Musik mixen. Drei Jemenitinnen, aufgewachsen in Israel, die mit der Single „Habib Galbi“ den ersten arabischen Nummer-eins-Hit in Israel landeten. Drei moderne Frauen, die ein selbstbestimmtes und starkes Frauenbild im sonst eher konservativ geprägten Nahen Osten repräsentieren.

Liron, Tair und Tagel stehen mit ihrem künstlerischen Schaffen für die Gemeinschaft – im familiären, musikalischen und kulturellen Sinne. Mit ihrem selbstbewussten Auftreten begeistern die drei seit Langem auch fernab ihrer Heimat. Zum Musikvideo ihres erfolgreichsten Songs “Habib Galbi” erklärte Liron: „Den Frauen, die wir in unserem Video spielen, gibt niemand ihre Freiheit. Sie nehmen sie sich einfach.“

Für das Frühjahr 2019 ist ihr neues Album angekündigt.

 

25.5. Footprint Project

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Aus einer Jam-Session entstand die einzigartige Musik von Footprint Project: Beatbox, Drums, Bass, Keys und Gitarren sind das Fundament für den souligen Gesang der Frontfrau Rokhaya. Ein Genre kann man dieser wilden Truppe nicht zuschreiben, sie selbst beschreiben es als „Powerfunk“. So verwandeln sich Einflüsse aus Jazz und Breakbeats plötzlich in Ska oder Afrobeat.
Zehn Musiker. Zehn Freunde. Zehn Hintergründe. Ein gemeinsamer Wille – Fußabdrücke auf der Tanzfläche!

Im Dezember 2016 finanzierte die Band durch Crowdfunding ihr Debütalbum “Leggi Leggi!”.

Bunte Mucke mit Tanz-, Sprung- und Nackenschmerzgarantie!” – Footprint Project

 

25.5. Nneka

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Mit 19 Jahren zog Nneka Egbuna aus ihrer Heimat Nigeria nach Deutschland. Während sie in Hamburg Anthropologie studiert, entwickelt sich auch ihre musikalische Karriere weiter. In ihren Texten lässt sich die Singer-Songwriterin von ihren Erfahrungen inspirieren. Genauso wie Fela Kuti, Mitbegründer des Afrobeats, nutzt Nneka ihre Musik als Waffe, um gegen politische und soziale Ungerechtigkeiten zu kämpfen. Ihre Musik ist vielseitig, sie befasst sich mit ernsten und komplexen Themen ebenso wie mit der Liebe und dem ‚leichten‘ Leben und ist dabei immer unterhaltsam. Ihre intensive Stimme wird von Soul- und Reggaemusik und Dub-, Hip-Hop- und Afrobeats begleitet. Nnekas Message ist bei Live-Auftritten nicht zu übersehen und -hören: „Mit ihrer Musik will sie wachrütteln und Missstände aufzeigen“, wie eine „Botschafterin für eine bessere Welt.“ (Anna Starke, Spiegel).

Nigeria’s soul superstar” –  Teo Kermeliotis, CNN

Many of the songs translate as prayers for Nigeria, Africa, and humanity. (…) Ultimately, she finds solace in compassion, God, and the freedom of groove.” – Ken Capobianco, Boston Globe

Nneka erschafft dank spannender Arrangements ein stimmiges und schweißtreibendes Werk, das auf Grund seiner Dichte schlichtweg keinen Ausreißer zulässt. Ihre ehrliche und brennende Seele spiegelt sich in jedem einzelnen Stück wieder.” – Sven Kabelitz, laut.de

 

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