sonntag,
20. Juni 2004
18 Uhr Gut Adolphshof Lehrte-Hämelerwald
ab 16.00 Uhr Besichtigung des Hofes
Eine Veranstaltung für die ganze Familie,
Kinder haben freien Eintritt.
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BROTHERHOOD OF BRASS
a meeting between
Frank London's Klezmer
Brass Allstars
& Boban Markovic Orkestar

USA

Serbien
 

Was in der Politik häufig nicht gelingen will, gedeiht zumindest auf musikalischer Ebene:
Orchester aus verschiedenen Kulturkreisen, die sich gegenseitig ergänzen.
Der jüdische Trompeter Frank London und seine Klezmer Brass Allstars treffen auf den Serben Boban Markovic und sein ausnahmslos aus Roma-Mitgliedern bestehendes Orchester, das weltweit als eines der besten gilt. Nicht ohne Grund hat Kult-Regisseur Emir Kustorica die Hochgeschwindig- keitsbläser für sein Filmepos „Underground“ verpflichtet.

Frank London   Frank London und seine Klezmer Allstars, die sich auch
„Di Shikere Kapelye“ (The Band Of Drunks) nennen, bewahren die wahre Legende von Klezmorim aus einer Zeit, bevor Tonaufnahmen existierten, noch vor dem Holocaust und der Entstehung des modernen Staates Israel: Bulgars, Freylekhs, Khosidls sowie Doynas, Horas und Walzer mit orientalischen Einflüssen. Die Klezmer Brass Allstars sind der Zusammenschluss einiger der wichtigsten Klezmer-Musiker der Welt. Sie spielen u. a. in solch wegweisenden Bands wie Brave Old World, Hasidic New Wave, Budowitz oder dem Paradox Trio. Und Frank London, Gründungs-Mitglied der Klezmatics und der Klezmer Conservatory Band, ist neben John Zorn sicher die schillernste Figur der Klezmer-Welt.
Boban Marcovic und sein Orches- ter stehen dem wohl nicht nach. Weltweit einmalig: Jedes Jahr findet im serbischen Guca das größte Blasmusikfestival der Welt statt, an dem bis zu 400 Bands gegeneinander antreten, die vorher in lokalen Wettbewerben aus über 800 Gruppen ausgewählt werden. Marcovic gewann diesen Wettbewerb die letzten vier Jahre in Folge.
  Boban Markovic Orkestar
Zwei unterschiedliche Kulturen brüderlich vereint: Gemeinsam spielen sie sich in
einen musikalischen Rausch und jagen ihr Publikum durch emotionale Wechselbäder:
Melancholische, zu Herzen gehende Passagen wechseln fortwährend mit wilden,
irrwitzig schnellen Bläser-Beats.
Markovic und London – zwei Trompeter, die verdammt gut zueinander passen!
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