| Es war schon ein wenig gewagt, als wir im
Jahr 2001 erstmals mit den Organisatoren des MASALA Weltbeat-Festivals
laut darüber nachdachten, die Welt auf das Feld, Afrika unter den
Apfelbaum und kubanischen Son in den Hämelerwald zu holen. Als angestammtes
Festivals der Weltmusik in der Landeshaupt- stadt Hannover hatte sich
MASALA die Herzen eines festen Fanpublikums erarbeitet und erobert. Der
Pavillon in Hannovers Stadtteil List war Traditionsort und Programm zugleich.
Doch gerade der über Hannovers Grenzen hinausreichende Erfolg dieses
profilierten Festivals bot die Chance, die eingefahrenen Gleise zu verlassen.
Die Vertrauensbasis des Publikums war da und die Neugier tat ihr Übriges.
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Seit drei Jahren erschließt sich das
MASALA Weltbeat-Festival mit überragendem Erfolg
neue Veranstaltungsorte in der Region Hannover. Afrika liegt nun im Süden
der Region, die Skandinavier lassen das nördlich gelegene Schloss
Landestrost in Neustadt a. Rbge. erklingen und im östlich gelegenen
Gut Adolphshof bei Lehrte spielen Musikgruppen
aus dem Osten auf.
Die vierte Himmelsrichtung fehlte bislang. In diesem Jahr nun wird dies
endlich anders. Die Alte Zeche in Barsinghausen komplettiert den Richtungsstern.
Dort wird mit der kubanischen Spitzenband Sierra Maestra ein neuer Ort
für das MASALA Weltbeat-Festival erschlossen und hoffentlich vom
Publikum ebenso gut angenommen.
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