MASALA in der Altstadt – Open-Air-Bühne an der Marktkirche
 
Freitag,
27. Juni 2003
19.00 Uhr  
Egschiglen
Mongolei zurück weiter
 

Virtuos bringen die Meisterschüler des Konservatoriums Ulaan Baatar ihre traditionellen Instrumente zum Klingen: Pferdekopfgeige, Schwanenhalslaute, Hackbrett
und fernöstliche Percussion.
Und natürlich gehört zur Musik
der Mongolen auch der Khoomii-
Gesang, der Oberton- oder Keh-lkopfgesang, bei dem zu einem Grundton gleichzeitig Obertöne zu einer Melodie moduliert werden. So fremd diese Musik für uns klingt, so tief vertraut wirkt sie andererseits auch, denn sie bringt elementare menschliche Gefühle zum Ausdruck: Lebensfreude, Sehnsucht, Trauer, Dankbarkeit.

Ob die weite des endlosen Gras-lands, die Frische schneebedeckter Berge und grüner Wälder oder die Stille und karge Schönheit der Wüste Gobi: Die Musik der Mon-golen atmet die Weite und Freiheit, die Kraft dieses elementaren Lebens mit der Natur.
Egschiglen
 
Tume (Tumenbayar Migdorj): voc,
morin khuur (Pferdekopfgeige)
Tumru (Tumursaihan Yanlav): voc,
morin khuur (Pferdekopfgeige)
Uugan (Uuganbaatar Tsend-Ochir): bass
Amra (Amartuwshin Baasandorj): solovoc.
khoomii (Obertongesang), tobshuur (Schwanenhalslaute)
Sara (Sarangel Tserevsamba): voc., Hackbrett
Boogi (Wandansenge Batbold): solovoc. percussion
Ariunaa: dance
     
„Schöne Melodie“ oder auch „Wohlklang“ bedeutet der Name des Ensembles, das den Wohlklang ihrer Kultur in die Welt tragen möchte und in dem Gleichgewicht aus Tradition und Moderne eine neue Kunst des Klangs und der Zeit, die den Wind durchlässt, das Licht und die Ruhe, geschaffen hat.